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Das Teufelsloch bei Altenahr
     
Ein Loch ist eigentlich ein Nichts,
dieses regt aber die Phantasie an.

     

     
Schon für die ersten Ahrtaltouristen des frühen 19. Jahrhunderts war das natürlich entstandene Loch in einer Felswand eine besondere Attraktion. Ganz dem Geiste der Romantik und ihrem Landschaftsideal verhaftet, zog dieses ungewöhnliche Naturphänomen die Aufmerksamkeit auf sich. Und so durfte das Teufelsloch in kaum einer Reisebeschreibung fehlen, es gehörte zu Altenahr wie der Dom zu Köln.

Was für ein Drama, als die Kräfte der Erosion in den 1930er Jahren das Loch zum Einsturz brachten und das Gestein ins Langfigtal bröckelte. Altenahr ohne Teufelsloch, das ging ja gar nicht. Also wurde ganz in der Nähe an geeigneter Stelle ein neues Loch gesprengt, nicht Teufels Werk aber in Erinnerung an das verschwundene Original.

Um das alte Teufelsloch rankten sich einige Geschichten, wie es denn entstanden sei:
• So soll der Teufel am Fuße des Berges mit seiner Großmutter eine Behausung gehabt haben. Eines Tages gingen beide Holz machen und gerieten dabei in einen fürchterlichen Streit. Voller Wut schleuderte der Teufel seine Axt in Richtung Großmutter, verfehlte diese aber und die Axt brach mit ihrem Schwung ein Loch in den Felsen.

• In dieser Variante lebte ein frommer Klausner in einer Hütte auf dem Berg. Eines Abends bat eine schöne und junge Frau um einen Schlafplatz für die Nacht. Sie versuchte dann aber den gläubigen Einsiedler zu umgarnen, dieser rief in seiner Not aber den Namen dessen, "vor dem alle Geister erbeben" und plötzlich stand winselnd der Teufel vor ihm. Diesem war der allzu fromme Lebensstil des Klausner ein Dorn im Auge gewesen und so wollte er ihn vom Pfad der Tugend abbringen. Nun aber in Bedrängnis geraten, entwich der Teufel durch die Felswand und hinterließ ein Loch.

• Einst verliebte sich der Teufel in ein schönes Mädchen, welches auf Burg Are wohnte. Obwohl er sich in einen vornehmen Herren verwandelte, misstraute ihm die Schöne. Ihr gütiges Wesen beeindruckte aber den Teufel derart, dass er sich an seine Zeit erinnerte, bevor er als gefallener Engel das Böse in der Welt personifizierte, und er entschloss sich, sein Leben zu überdenken. In Sackleinen gehüllt bewohnte der Teufel eine armselige Hütte und führte ein Leben als einsamer Büßer. Eines Abends klopfte die holde Schöne an seine Tür und bat um Einlass. Sie schien dem Büßer zugewandt und sie umarmten sich. Doch plötzlich bemerkte der Teufel, dass er seine eigene Großmutter in Armen hielt, die diesen perfiden Trick anwandte, um das Höllenreich zu retten. In seiner Wut schleuderte der Teufel die Großmutter durch die Hüttenwand und den dahinterliegenden Felsen, so dass ein Loch zurück blieb.

 
   



 

 






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